“Die Kinder sind die wirklichen Lehrmeister der Menschheit.”
Peter Rosegger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Huna-Schamanismus

 

 

           


In grauer Vorzeit ist auf den polynesischen Inseln eine eigene schamanische Lehre gewachsen. Sie wurde inzwischen auch im Westen unter dem Begriff HUNA bekannt, was soviel wie "Verborgenes Wissen", das Wissen hinter dem Wissen, bedeutet. Die Meister oder Schamanen dieser Philosophie heißen auf hawaiianisch Kahunas, sie sind die Hüter dieses Wissens. Die Grundlage von HUNA ist die Erkenntnis, dass jedes menschliche Wesen mediale Fähigkeiten hat. Bei der Ausbildung von Kahunas wird darauf geachtet, diese auf bewusste und disziplinierte Weise einzusetzen. Wie bei allen Schamanen liegt auch bei den Kahunas das Hauptaugenmerk auf dem Heilen.

Nach der HUNA-Lehre geschieht Heilung durch das Lösen mentaler und körperlicher Blockaden, Anregung von Energieflüssen, Auflösen von negativen Gedankenmustern, usw. In einer höheren Stufe werden auch bemerkenswerte Erfolge der Telepathie, der Hellsichtigkeit und der Kommunikation mit Pflanzen, Tieren, Naturelementen und höheren Wesen berichtet.

Auf Hawaii ist die früher in ganz Polynesien verbreitet gewesene schamanistische Philosophie immer noch anzutreffen und wird von den Kahunas weiter gelehrt und angewendet. Durch amerikanische Wissenschaftler wie M.F. Long und S.K. King wurde die HUNA–Lehre dokumentiert und in eine auch für den westlichen Menschen verständliche Form gebracht. Dabei hat sich heraus gestellt, dass sie relativ leicht in unser Weltbild integrierbar und von ihrem Aufbau sehr logisch und einfach strukturiert ist.

Bei der HUNA–Lehre handelt es sich weder um eine Religion noch um eine Wissenschaft oder Medizin. Sie kollidiert daher auch nicht mit spirituellen oder wissenschaftlichen Prinzipien unserer westlichen Kultur, sondern ergänzt diese vielmehr um oft verblüffende und bereichernde Einsichten und Praktiken. Dazu kommt, dass sie aufgrund ihrer einfachen Handhabung und unkomplizierten Anwendung sehr leicht auch im Alltag praktiziert werden kann.

Die Schamanen Polynesiens haben schon vor Tausenden von Jahren gewusst, was C. G. Jung im 20. Jahrhundert wieder entdeckt hat: Nämlich, dass unsere Persönlichkeit durch Archetypische Figuren unseres Unterbewusstseins geprägt wird. Diese Archetypen symbolisieren jeweils eine besonders charakteristische Seite unserer Persönlichkeit und bilden in ihrer Gesamtheit die einzigartige und unverwechselbare Struktur unseres „Ich“. Nach der hawaiianischen HUNA-Lehre kann man zum Beispiel folgende Archetypen feststellen: Inneres Kind, Innere Frau, Innerer Mann, Innerer Krieger, Innerer Weise, Innerer Heiler, Innerer Magier. Durch die Erfahrungen, die wir in diesem oder auch in früheren Leben gemacht haben, werden diese Archetypen geprägt. Dies kann durch Verstärkung positiver Erlebnisse eine günstige Auswirkung auf Körper, Geist und Seele haben. Bei negativen Erlebnissen wie Verletzungen, Enttäuschungen, Missbrauch, Unterdrückung usw., werden diese Energien in den entsprechenden Archetypen gespeichert. Genau hier setzt nun die HUNA-Lehre ein: Durch Aufspüren der negativen Aspekte der Archetypen können Blockaden und Traumata gelöst, psychische Verletzungen geheilt, Selbstbewusstsein gestärkt und dadurch insgesamt mehr Lebensfreude geschenkt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

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